Veteranen- und Kriegerverein Laim 1890/2010 e.V.
Veteranen- und Kriegerverein Laim 1890/2010 e.V. Veteranen- und Kriegerverein Laim 1890/2010 e.V.
Laimer Historie

Historie

Vorgeschichte

Schon als die bayerischen Soldaten zu Beginn des 19. Jahrhundert von den russischen und französischen Schlachtfeldern zurück gekommen waren, schlossen sie sich in Vereinen zusammen und bildeten den Kern einer ständigen in sich wachsenden Gemeinschaft, die durch den Betritt der gedienten Kameraden aus den folgenden Friedensjahren genährt und gefestigt wurde. Aber jene alten Feldzügler starben, die Reihen lichteten sich.

Um 1840 waren es fast nur mehr Nachkriegsteilnehmer, die sich in den Soldatenvereinen einfanden. Während damals nur wenige Vereine bestanden, wuchs mit dem Gedanken an ein einheitliches Deutschland auch der Sinn für vaterländische Vereine; nicht nur Kriegervereine, sondern auch Turnverbände, studentische Korporationen und andere Vereinigungen wurden gegründet. Besonderen Anreiz für den Aufschwung der Kriegervereine gab das neue Lebensgefühl nach den Kriegsjahren 1870/71 und nach der Gründung des Deutschen Reiches. Die damaligen Kriegsteilnehmer, die auf den Schlachtfeldern von Weißenburg und Wörth, von Sedan, Orleans und vor Paris in treuer Kameradschaft zusammengestanden hatten, waren gewillt, diesen hohen sittlichen Wert auch weiterhin zu pflegen.

Während vorher in Deutschland kaum einige hundert Kriegerverbände bestanden, wuchs ihre Zahl von mehr als einigen hundert im Jahre 1840 auf über 20 000, von denen auf Bayern allein mehr als 2600 entfielen. Nachdem am 14. April 1872 in Weißenfels der “Deutsche Kriegerbund” gegründet wurden war, der mit dem Sitz in Berlin eine Reihe norddeutscher Vereine umfasste, wurde am 11. Mai 1874 der “Bayerische Kriegerbund” gebildet. Es war der Tag, an dem die Weihe der Fahne stattfand, die der König damals dem Veteranen- und Kriegerverein der Haupt- und Residenzstadt München zum Geschenk gemacht hatte.

Der Landeskriegerverband sah sein Ziel in der Förderung der vaterländischen Gesinnung, der Kameradschaft und der Wohlfahrt. In dem Sinne hat Prinz Luipold von Bayern die “Prinzregent- Luipold- Stiftung” mit 50 000 Mark ins Leben gerufen, um das Los der überlebenden unbemittelten Veteranen nach Kräften zu mildern.

Zu dieser Zeit wurde auch durch Kaiser Wilhelm II. ein Gesetz bewirkt, das den bedürftigen und erwerbsunfähigen Veteranen galt. Jährlich wurden an 15 000 Empfänger 1 800 000 Mark Unterstützung ausgezahlt. Davon trafen rund 200 000 Mark auf Bayern, die sich auf etwa 1600 Veteranen bei einer jährlichen Unterstützung von je 120 Mark verteilten.

Vereinsgründung 1890

In diese Zeit der Fürsorge für die ehemaligen Kriegsteilnehmer und ins Vorfeld der Gründung des Kyffhäuserbundes der deutschen Landeskriegerverbände am 10. Mai 1900 fiel auch die Geburtsstunde des Veteranen- und Kriegervereins Laim 1890, der also bereits zehn Jahre vorher gegründet wurde.

Bilder aus der Historie des Veteranen- und Kriegervereins Laim von 1890/2010 e.V.

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